Lili Küttel (Alt)
Biografie
Die Schweizer Mezzosopranistin schloss ihr Konzertdiplom mit Auszeichnung bei Peter Brechbühler in der Schweiz ab. Ergänzende Studien bei Carol Richardson (HMT Hannover) und Liliane Zürcher (Solistenklasse). Meisterkurse belegte sie bei Ks Brigitte Fassbaender, Hedwig Fassbender, Ileana Cotrubas, Kurt Widmer und erhielt wichtige Impulse von den Dirigenten Facundo Agudin, Werner Erhardt (Concerto Köln) und an der Internationalen Bachakademie Stuttgart von Helmut Rilling.
Sie gewann mehrere Preise und Stipendien, u.a. des Migros-Genossenschaft-Bundes, der Ernst-Göhner-Stiftung, der Max und Axelle-Koch-Stiftung, von der sie mit dem Anerkennungspreis ausgezeichnet wurde. Sie erhielt einen Förderpreis der Universität Mozarteum aus dem Kulturfonds der Stadt Salzburg, ist Preisträgerin des Elvira-Lüthi-Wegman-Wettbewerbs und erhielt das Richard-Wagner-Stipendium 2008.
Lili Küttel ist für diese Spielzeit im Opernstudio (Oper Avenir) am Theater Basel engagiert und wirkt dort in verschiedenen Produktionen mit, u.a. singt sie die Mary im Fliegenden Holländer und verkörperte die Hauptrolle in der Kinderoper Schaf. Am Theater Biel Solothurn sang sie unter der Leitung von Thomas Rösner die Costanza in Haydns L’Isola disabitata.
Als Preisträgerin des Internationalen Wettbewerbs der Schlossoper Haldenstein sang sie dort unter der musikalischen Leitung von Marcus R. Bosch die Dritte Dame in Mozarts Zauberflöte. Weiterhin war sie als Nancy (Martha), Zauberin (Dido & Aeneas) und in 3 Uraufführungen als Wiedehopf (Die Vögel), Claire Gynt (Der schwarze Mozart) und unter der Regie von Dimitri als Adepto III (Il Gong Magico) zu sehen. An der Jungen Kammeroper Köln sang sie die öffentliche Meinung/Juno (Orpheus in der Unterwelt), Daemonia/Morphina (Dornröschen, Humperdinck). Am Theater Biel singt sie die Costanza in Haydn’s „L’Isola disabitata“ unter der musikalischen Leitung von Thomas Rösner. Und ist Mitglied des Opernstudios Oper Avenir am Theater Basel.
Nebst ihrem Engagement im Bereich der Oper gilt das Interesse der Mezzosopranistin dem Lied (u.a. Mahlers Kindertotenlieder als Gesangssolistin der Meisterkurse von Margreet Honig und Wagners Wesendonk-Lieder im Rahmen eines Sinfoniekonzerts) und der Kammermusik (Infinito Nero von S. Sciarrino, Uraufführung “Das Tribschener Idyll” von Thüring Bräm, Barocke Werke unter der Leitung von Werner Erhardt/Concerto Köln mit der Philharmonie Zentralschweiz).
Als Solistin geistlicher Werke pflegt sie eine rege Konzerttätigkeit, die sie zur Zusammenarbeit mit den Dirigenten Howard Griffiths und Christof Escher geführt hat. Sie sang u.a. in der Tonhalle Zürich, im Casino Basel, im Kongresshaus Biel und am Lucerne Festival 08 hat sie ein Stück von George Benjamin (Composer-in-Residence) unter dessen Leitung aufgeführt. In Buenos Aires hat sie Christian Favres Requiem mit der Filarmònica de Buenos Aires uraufgeführt
Lili Küttel ist seit Juni 2006 Mitglied bei Classic-Art.
Stimmlage, Fach
Alt

