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Liliane Glanzmann (Alt)

Biografie

Liliane Glanzmann sang als eines der vier Mitglieder des Opernstudios Oper Avenir am Theater Basel (Opernhaus des Jahres 2009/2010) in der Philipp-Stölzl-Inszenierung von Wagners „Fliegender Holländer“ die Mary (Friedemann Layer, Gabriel Feltz, Leitung), die Soeur Mathilde in „Les Dialogues des Carmelites“ (Cornelius Meister, Leitung) und die Hauptrolle in der Kinderoper „Schaf“. Anschliessend gastierte sie am Theater Biel Solothurn in Haydns „L' Isola disabitata“ als Costanza (Thomas Rösner, Leitung) und in Mozarts „Zauberflöte“ als Zweite Dame (Franco Trinca, Leitung).Die Dritte Dame sang sie als Preisträgerin des Internationalen Wettbewerbs der Schlossoper Haldenstein in Chur (Marcus Bosch, Leitung). In einer konzertanten Aufführung der Jeunesses musicales sang sie die Carmen in Bizets gleichnamiger Oper. Sie war die Nancy in Flotows „Martha“ und sang an der Jungen Kammeroper Köln u.a. die öffentliche Meinung/Juno in Offenbachs „Orpheus in der Unterwelt“ und die Daemonia/Morphina in Humperdincks „Dornröschen“.

Liliane Glanzmann ist Preisträgerin und Stipendiatin u.a. des Migros-Genossenschaft-Bundes, der Ernst-Göhner-Stiftung, der Max und Axelle-Koch-Stiftung (Anerkennungspreis), der internationalen Sommerakademie der Universität Mozarteum Salzburg, des Elvira-Lüthi-Wegman-Wettbewerbs und des Internationalen Richard-Wagner-Verbandes.

Besonderer Schwerpunkt Konzert: Ihr Repertoire umfasst die wichtigen Passionen, Kantaten, Messen und Oratorien ihres Fachs. Konzerttätigkeit im In- und Ausland. In der Schweiz hat sie dies u.a. in die Tonhalle Zürich, ins Stadtcasino Basel, ins Kongresshaus Biel geführt. An der Internationalen Bachakademie Stuttgart hat sie mit Helmuth Rilling gearbeitet und unter der Leitung von Werner Erhardt (Concerto Köln) sang sie mit der Jungen Philharmonie Zentralschweiz barocke Werke (Vivaldi).

Liliane Glanzmann beschäftigt sich auch mit der Interpretation zeitgenössischer Musik. So hat sie am Lucerne Festival „Upon Silence“ von George Benjamin, Composer-in-Residence, unter dessen Leitung aufgeführt. Unter Anleitung des Trio Recherche (Freiburg in Br.) sang sie „Infinito Nero“ von Salvatore Sciarrino. In Buenos Aires sang sie die Uraufführung des „Requiem“ von Christian Favre mit der Filarmonica de Buenos Aires unter der Leitung von Facundo Agudin. Sie sang die Uraufführung des „Tribschener Idyll“ von Thüring Bräm und die Uraufführungen der Opern „Die Vögel“ von Leo Dick, „Der schwarze Mozart“ von Andreas Pflüger zum Mozartjahr und „Il Gong Magico“ (Thüring Bräm).

Ebenfalls widmet sie sich dem Liedgesang. In einer Inszenierung am Theater Biel Solothurn sang sie Mahlers „Kindertotenlieder“, innerhalb der Konzertreihe La Calma Schuberts „Winterreise“. Für den Wagner Verband sang sie am Preisträgerkonzert in Düsseldorf Wagners „Wesendonck-Lieder“ und für die Schweizerische Wagner Gesellschaft im Richard Wagner Museum Luzern. In der Orchesterfassung für Mezzosopran sang sie sie im Rahmen eines Sinfoniekonzerts in Luzern.

Liliane Glanzmann wurde in Luzern geboren. Abschluss des Konzertdiploms mit Auszeichnung bei Prof. Peter Brechbühler in der Schweiz. Arbeit mit Carol Richardson (HMT Hannover) und Studium in der Solistenklasse bei Liliane Zürcher. Weiterführende Studien und wichtige Impulse erhält sie bei Tanja Ariane Baumgartner und Alexandrina Milcheva. Meisterkurse bei Brigitte Fassbaender, Hedwig Fassbender, Ileana Cotrubas, Ingeborg Danz, Breda Zakotnik, Margreet Honig und Kurt Widmer.

Liliane Glanzmann ist seit Juni 2006 Mitglied bei Classic-Art.

Stimmlage, Fach

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